Reise vom 16.03.2026 bis zum 07.04.2026

Anreise nach Katalonien über Frankreich – diesmal über die N88 (Saint-Etienne, Le Puy-en-Velay, Mende, Viaduc de Millau) und A75. Rückfahrt über die Autorute de Soleil mit Besuch am Pont du Gard.

Zwei Aufenthalte über mehrere Tage auf dem Camping Aquarius nahe Sant Pere Pescador / Figueres. Während in Mitteleuropa die Pollen der Frühblüher (Hasel, Erle, Birke) Hochsaison haben, gibt es davon kaum welche in Katalonien. Pyrenäen sei Dank? Nahezu symptomfreies Durchatmen. Für Radtraining eine angenehme Zeit und Gegend.

Vom Campingplatz direkt am kalten Meer Fahrradausflüge in die nähere und weitere Umgebung. Im Norden bis zum Cap de Creus / El Port de la Selva und im Süden bis nach Begur, schließlich noch bis Figueres. Erwähnenswert ist noch die Rotisseria Olé in Sant Pere Pescador. Für Radfahrer unentbehrlich!

La Cobla – Tanzmusik auf Dorfplätzen

Für eine Woche touren wir mit dem WoMo durch das nahe Hinterland und besuchen die sehenswerten Ortschaften Besalu, Sant Joan les Fonts, Olot, Castelfollit de la Roca und Berga (Gänsegeier). Ein Besuch lohnt sich, besonders in Berga und Olot. In Besalu und Berga treffen wir eher zufällig auf die Volta de Catalunya – eine einwöchige Profiradtour durch Katalonien u.a. mit Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel und Florian Lipowitz. Von Olot aus fahren wir auf der Via Verde del Carrilet Olot-Girona bis nach Angles und wieder retour.

Von Berga aus sieht man die sägezahnartigen Berge Muntanya de Montserrat in Richtung Süden. Dort kommen wir mit dem WoMo auf der Fahrt nach Sant Feliu de Guixols vorbei. Besuch beim nächsten mal – heute ist Sonntag und die Parkplätze voll.

Blick von Begur in Richtung Norden – Iles Medes – hinten Cap de Creus

Auf der aussichtsreichen Küstenstrasse von Sant Feliu de Guixols nach Tossa de Mar geht es mit dem Fahrrad kurvenreich rauf und runter. Auf einem Abstecher kann man zur Ermita de Sant Grau d’Ardenya hochfahren und weiter bis nach Llagostera.

Während dem zweiten Aufenthalt auf dem Camping Aquarius wehen starke Winde an der Küste. Da es im Landesinneren deutlich ruhiger zugeht, fahren wir mit dem WoMo bis Banyoles und von dort mit den Fahrrädern durch den Parc Natural de la Zona Volcanica de la Garrotxa nach Olot. Unterwegs spazieren wir zum Vulkan Volca de Santa Margarida. Auf dem Vulkangrund zieht eine kleine Kapelle die Besucher an. In der Patisseria L’Olotina in Olot gibt es sehr leckeren Tarte de Queso und Café con Leche. Dafür hat sich die Anstrengung allemal gelohnt.

Kapelle Santa Margarida im Vulkan

Etwas mehr als 1000 Radkilometer sind während der 3-wöchigen Reise zusammengekommen und die ersten Anstiege konnten erklommen werden. Dazu noch pollenarme Luft. Das riecht nach Wiederholung im nächsten Jahr.

Wie verrinnt die Zeit ? Genutzt oder ungenutzt ? Langsam oder schnell? Postkarte aus dem Dali Museum in Figueres.